Herder-Fachoberschule – für die Hochschulreife braucht es nicht das Gymnasium
Nach der 10 Klasse werden die Weichen neu gestellt. Dabei ist es gleich, ob der Jahrgang an der Realschule oder am Gymnasium absolviert wurde: in beiden Fällen steht der Weg zur Hochschulreife offen. Denn es gibt die Herder-Fachoberschule für Gestaltung und Sozialwesen.
Das Besondere hierbei ist, dass beide Zweige der Fachoberschule aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung ein Lernen und Arbeiten ermöglichen, dass an den kreativen und sozialen Wirklichkeiten der Schülerinnen und Schüler anschließt. Die Welt auf eine Weise anzusehen, dass sie Sinn macht, ist die Substanz des Schöpferischen, Beziehungen neu zu denken, damit sie tragfähig bleiben oder es erst werden, ist der Kern des Sozialzweiges. In ihrer wechselseitigen Ergänzung stellen die beiden Ausbildungsrichtungen der Herder-Fachoberschule eine starke Synergie dar, die sich nicht nur im Hinblick auf berufliche Perspektiven, sondern auch im Hinblick auf persönliche Selbstverwirklichung auswirkt. Der heilenden Wirkung, die Kunst auf die psychische Gesundheit ausüben kann, ist deshalb ein eigenes Fach gewidmet: Aspekte der Psychologie im Kontext der Kunst. Darüber hinaus verknüpfen die SchülerInnen aus beiden Profilfächern unter professioneller Anleitung in eigenen Filmprojekten kreative Ideen mit Inspirationen aus dem Bereich der (Tiefen-) Psychologie.
Selbst also, „wenn die Luft raus ist“, die Motivation auf dem Tiefpunkt, die Erschöpfung ein hohes Niveau erreicht haben: Lernen geht auch anders als an den Schulen mit z.T. mehreren hundert Schülern, in denen der oder die Einzelne unterzugehen droht! Gewährleistet wird das an der Herder-Fachoberschule durch kleine Klassen, intensivste persönliche Betreuung durch die Lehrkräfte und ein beziehungsorientiertes Unterrichtskonzept. Wo es möglich ist, werden die Stressfaktoren bewusst klein gehalten. Deshalb gibt es keine Probezeit, Praktika fallen nicht als Blöcke aus dem Unterrichtsgeschehen heraus, es gibt Wohnmöglichkeiten Vorort in einer SchülerInnen-Wohngemeinschaft. Auch die unbürokratische Vergabe von Stipendien ebenso wie die Möglichkeit, Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög) zu beantragen, tragen zu einer guten Lernatmosphäre bei.
Als Voraussetzung für den Einstieg in die Herder-FOS gilt der Abschluss der Mittleren Reife der Realschule, der Mittelschule oder des Gymnasiums. Weitere Informationen gibt es am 11. Mai 2025 um 15.00 Uhr beim Info-Nachmittag der Herder-Fachoberschule (www.herder-schule.org). Anmeldung erbeten unter 09409-859676 oder per E-Mail: